Joelle’s Zeilen

Joelle ist zuständig für alles rund um die Kommunikation. Sie verleiht unserer Website den speziellen Glanz, ist verantwortlich für unseren Newsletter, den Blog und die Social Media Plattformen.


Achtsamkeit

Seit ich in meinen Meditationen versuche, im Hier und Jetzt zu bleiben, gelingt es mir auch im Alltag viel öfters. Achtsam zu sein bedeutet für mich, alles um mich herum wahrzunehmen und zu geniessen. Den Moment zu geniessen, egal bei welcher Tätigkeit oder bei welchem Nichtstun.

Früher fand mein Leben in der Vergangenheit und in der Zukunft statt. Ich habe mir oft die Frage gestellt: „Wie kann man glücklich werden?“ Oft habe ich gehört oder gelesen: „Lebe im Hier und Jetzt“. Doch so einfach ist das gar nicht! Es gab keinen Schalter, den ich umlegen konnte. Mir wurde bewusst, es ist vielmehr ein stetiger Prozess und es bedeutete auch, dass ich bereit sein musste, an mir zu arbeiten. Das habe ich getan, ich habe nach Innen geschaut, dort habe ich schöne aber auch unschöne Dinge angetroffen. Ich habe mich meinen „Problemen“ gestellt und es war keineswegs einfach. Ich habe Tränen vergossen, doch der Drang zur Persönlichkeitsentwicklung war so gross, dass ich nie aufgegeben habe. Mein Leben hat sich dadurch aber zum Positiven verändert. Ich bin stolz auf meinen Mut und ich bin dankbar, dass ich beim Aufstehen mit positiven Gedanken den Tag starten kann und am Abend mit einem Lächeln einschlafen darf.

(13.10.20)


Menschheitsfamilie

Es ist schwierig, den anderen genau so zu akzeptieren, wie er ist. GENAU so – ohne eine Kleinigkeit ändern zu wollen. Keine Erwartungen zu haben und sich nicht auszumalen, wie es wäre, wenn das Gegenüber doch ab und zu mehr Verständnis zeigen würde, mehr auf einen zukommen würde, mehr für einen da sein würde, mehr Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse nehmen würde…

In jeglichen Beziehungen zu Menschen können diese Gedanken oder Erwartungen kommen. Oft gibt es Streit – wir sind verletzt. Wir sind verletzt, obwohl wir im Grund der Dinge den anderen für etwas anklagen, das MIR nicht passt. Ich erinnere mich selbst oft bei Konflikten daran, dass ich keine Erwartungen haben sollte und mein Gegenüber nicht ändern kann und nicht ändern will. Doch leicht fällt es mir nicht immer.

In der heutigen Zeit wird so oft und vor allem so schnell kritisiert, insbesondere auch in den sozialen Medien. Meinungsfreiheit wird propagiert, sobald jedoch die eigene Meinung geäussert wird, hagelt es Kritik – auch wenn die eigene Meinung nicht geäussert wird! Wäre es nicht schön, wenn wir alle in Frieden miteinander leben könnten? Wenn wir nicht dem anderen die Schuld zuweisen, sondern mehr nach innen schauen?

(07.10.20)


Dankbarkeit

Ich will mich herzlich bei euch allen bedanken, danke, dass ihr meine Zeilen lest und danke an alle, die mir jeweils auf meine Texte antworten. Ich freue mich immer riesig, wenn sich jemand die Zeit nimmt und mir eine Nachricht zuschickt oder sich persönlich bei mir meldet. Danke auch an die stillen Leser/innen, ihr seid genauso wertvoll. DANKE!

Ich bin dankbar für meinen Partner, der immer hinter mir steht, für mich da ist und mit dem ich schon so viele Abenteuer, wie auch stille Momente erleben durfte. Ich würde Dich immer wieder wählen! Ich bin dankbar für meine Mutter, die ich über alles lieb habe. Ich bin dankbar für Martin, für seine liebevolle Art und weil er einfach wichtig ist. Ich bin dankbar für meine Schwester, die ein sehr grosses Herz hat, das Leben immer voll auskostet, sich nicht zu viele Gedanken macht und die leckersten Schoggi-Erdnuss-Haferflocken-Schnitten macht. Ich bin dankbar für meinen Vater, der mir das Leben geschenkt hat und durch den ich viel gelernt habe, auch wenn es nicht immer einfach war. Ich bin dankbar für meine beste Freundin und meine Freunde, die immer für mich da sind. Ich bin dankbar für die Quelle Teammitglieder, die ich in so kurzer Zeit alle ins Herz geschlossen habe.

Wofür bist Du dankbar?

(29.09.20)


Die Botschaft

Eine Botschaft an mich selbst:

Sei mutig und lass dich nicht von anderen verunsichern. Sag deine Meinung, auch wenn es andere verletzen könnte. Sei ehrlich zu dir selbst. Zögere nicht zu lange.Stelle nicht infrage, ob du gut bist oder nicht, auch nicht, ob du gut GENUG bist. Hör auf dein Herz. Verurteile andere nicht. Versuche, zu vergeben, auch wenn es unglaublich schmerzhaft war. Kümmere dich um dein Inneres und weniger um Äusserlichkeiten. Vertraue deiner Intuition. Lache so oft es geht und nimm das Leben nicht zu ernst.

So, jetzt muss ich es “nur” noch umsetzen😉.

(22.09.20)


Erholung

Momentan spüre ich, die Menschen sind unzufrieden, genervt oder hässig. Ich selber ertappe mich auch ab und an in dieser Stimmung. Manchmal tut es gut zu wissen, dass es anderen auch so geht.

Vielleicht hängt es auch mit den bevorstehenden Entscheidungen zusammen, die wir übernächstes Wochenende in der Schweiz treffen werden. Doch irgendwie ist es auch faszinierend, wie alles zusammenhängt und dann hat auch noch der Mond seine Kräfte im Spiel…
Wenn ich so darüber nachdenke, ist es eigentlich etwas Schönes, denn es zeigt, dass wir Menschen, wie auch die Natur, miteinander verbunden sind und erweitert mein Bewusstsein, dass jede/r Einzelne von uns zum Ganzen gehört.

Wir alle sind gleichwertig. Wir alle sind wertvoll. Wir alle sind wichtig. Wir alle haben die Wahl und können wählen…

(15.09.20)


Wandel

Früher hatte ich das Gefühl, ich bin allein mit meinem Denken über Spiritualität. Mein Freundeskreis konnte nicht viel mit alternativen Therapieformen und Spiritualität anfangen. Meine Mutter hat mir in dieser Hinsicht vieles beigebracht und mir wundervolle Dinge mit auf den Weg gegeben.

Als ich klein war, ging ich regelmässig zu einer Kinesiologin. Anfang 20 besuchte ich wöchentlich eine Heil- und Meditationsgruppe. Nie habe ich in meinen Freunden davon erzählt, wahrscheinlich aus Angst, es könnte als «schräg» oder «abgespaced» abgestempelt werden. Damals war mein Selbstbewusstsein sehr klein und die Meinung anderer sehr gross. Erst als ich meine heute beste Freundin kennengelernt habe, hat sich einiges verändert. Ihr konnte ich von Anfang an alles erzählen, stundenlang haben wir uns ausgetauscht, gelacht, geweint und waren füreinander da. Sie hat mich so akzeptiert, wie ich bin und mich in meinen Träumen und Vorhaben immer unterstützt. Dank ihr wusste ich, dass ich nicht allein bin. Heute ist sie eine wundervolle, frisch gebackene Mutter und kann ihrem Kleinen all das mit auf den Weg geben. Das Leben schenkt uns immer wieder kleine Helfer oder Zeichen und wenn wir wachsam sind, werden wir sie erkennen. Denn wir sind nicht allein.

Übrigens, ich bin sehr gespannt und auch freudig nervös, was die kommenden Wochen betrifft. Wir haben in der Quelle ein grosses Projekt gestartet und ich bin Teil der Realisation. Ich freue mich darauf, sobald ich darf, Dir mehr darüber zu berichten…

Bis zum nächsten Mal 😉

(08.09.20)


Authentisch SEIN

Als ich klein war, habe ich mich ständig angepasst. Ich habe gelernt, dass wenn ich ein anständiges, wohlerzogenes und stilles Kind bin, mich die Erwachsenen loben und mögen. Das Lob hat gutgetan, alle waren zufrieden, auch ich – dachte ich zumindest.

Es hat mir einen steinigen Weg in das Erwachsenenleben geebnet. Erst spät habe ich gelernt, für mich einzustehen und noch heute fällt es mir ab und zu schwer. Die Angst, mit Gesagtem jemanden zu verletzten ist gross. Schweigen ist einfacher. Doch Schweigen führt zu einer inneren Wut, die früher oder später – bei mir eher später – raus muss. In der heutigen Zeit ist das Thema «sei du selbst – be you & do you» grossgeschrieben. Sich zu verstellen oder anzupassen ist out. Doch geschieht das bei vielen nicht automatisch bzw. wurde es uns nicht so beigebracht? Wir wollen Kinder, die sich wie Erwachsene verhalten und wir wollen Erwachsene, die ehrlich ihre Meinung kundtun und sich selbst sind? Authentizität ist in meinen Augen ein Lernprozess und erfordert viel Selbsterkenntnis.

(01.09.20)


Respekt, Toleranz & Miteinander

Diese Woche verweile ich im Urlaub. Ich freue mich darauf, die Seele baumeln zu lassen, Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und stundenlang mit dem Kite auf dem Wasser zu verbringen. Doch das Thema Toleranz, Respekt & Miteinander will ich mir trotz Urlaub nicht entgehen lassen.

Seit ich in der Quelle tätig bin, ist dieses Thema für mich noch viel präsenter geworden. Das Untereinander im Team ist stark geprägt von einem respektvollen Miteinander. Speziell erwähnen will ich heute Bruno. Er betreut Projekte für unsere Online-Kurse, kümmert sich um die Website und ist unser Informatik-Allrounder. Bruno ist aber natürlich noch viel mehr! Er hat die liebenswürdigsten Augen, immer ein Lächeln im Gesicht, es geht ihm meistens gut bis sehr gut und er steht einem stets mit Rat und Tat (und Weisheiten) zur Seite. In meinen Augen ist er jemand, der alle genauso akzeptiert, wie sie sind. Bei ihm kann ich so sein, wie ich bin und ich spüre, er wertet und er verurteilt auch nicht. Diese Eigenschaft empfinde ich als ganz besonders, da ich heutzutage (mich eingeschlossen) immer wieder das Gegenteil antreffe.

Danke, dass es Dich gibt Bruno!

(25.08.20)


Inspiration

In meinem Leben ziehen mich immer wieder Menschen an, die unglaublich kreativ und inspirierend sind.
Seit ich klein bin, spielt Kreativität eine grosse Rolle in meinem Leben. Meine Kindheitsfreundin war die Kreativität in Person. Mit ihr habe ich genäht, gemalt und die absurdesten Projekte realisiert.

Meine Grossmutter war Malerin und ich liebte es, mich in ihrem Atelier auszutoben. Mein Grossvater bastelte jahrelang eigene Musikinstrumente. Ich hatte aber selbst nie das Gefühl, künstlerisch sehr begabt zu sein, obwohl ich es sehr gerne tat. Doch es spielt auch keine Rolle, ob das Endergebnis «schön» ist (da stellt sich die Frage: Was ist schön?), wichtig ist nur der Prozess und das Gefühl dabei. Das Schönste an der Kreativität ist für mich die Begeisterung und Freude, die ich dabei empfinde und die ich auch in den Augen der anderen Person sehe. Es gibt nichts Schöneres, als wenn jemand Feuer & Flamme für etwas ist und dadurch pure Lebensfreude ausstrahlt.

Wofür kannst Du Dich begeistern?

(18.8.20)


Seelennahrung

Meine Seelennahrung ist etwas Gutes für mich zu tun. Am besten ein entspannendes Schaumbad mit einer Gesichtsmaske oder ein guter Film, ein gutes Buch – auch mit Gesichtsmaske;-)

Es gibt aber auch andere Momente, Momente in denen ich mehr Action brauche. Das kann ein Wochenende im VW Bus oder ein paar Stunden mit dem Kite Schirm auf dem Wasser sein. Ein Rezept für die optimale Seelennahrung gibt es meiner Ansicht nach nicht. Wichtig ist nur, dass es für Dich stimmt, Du Dich wohlfühlst oder es Dein Feuer zum Brodeln bringt.

Was bedeutet Seelennahrung für Dich?

(11.08.20)


Leichtigkeit

Heute möchte ich über Verena schreiben. Sie ist die erste Person, die mir beim Thema Leichtigkeit in den Sinn kommt. Verena ist die gute Seele der Quelle und unser Organisationstalent. Sie empfängt unsere Gäste liebevoll am Empfang und kümmert sich um die komplette Eventorganisation.

Sie kann wunderbar mit den unterschiedlichsten Charakteren umgehen und hat für jedes Problem eine Lösung – also eigentlich gibt es bei ihr keine Probleme, sondern nur kleine Stolpersteinchen. Dann macht sie das alles noch mit so einer Leichtigkeit und Dankbarkeit! Man merkt, sie weiss wie’s läuft und lässt sich die Laune auch von noch so negativen vibes nicht verderben.
Danke, dass es Dich gibt – von Dir stibitze ich gerne eine Scheibe!

Hast Du auch einen Menschen, den Du für etwas bewunderst? Vergiss nicht, es ihr/ihm auch zu sagen.

(05.08.20)


Unbekümmertheit

Ich ertappe mich oft dabei, mir um zu viele Dinge Sorgen zu machen oder mich in To-Do-Listen zu verzetteln. Manchmal beobachte ich sogar, wie ich meinen Verstand beobachte, wenn er sich mal wieder in Details verworren hat.

In diesen Momenten fühlt sich das Leben sehr ernsthaft und schwer an. Um da wieder herauszukommen, versuche ich, mich auf den jetzigen Moment zu konzentrieren. Sobald ich merkte, dass es mir ja eigentlich an nichts fehlt und all die Sorgen in der Zukunft liegen, fühlt es sich wieder viel leichter an. Von einem Moment zum anderen leichter, nur weil ich mich dafür entschieden habe – spannend.

Dazu fällt mir das Sprichwort ein: „Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst da eh nicht lebend raus” 😉

(28.07.20)


Demut

Für mich war das Wort Demut eher befremdlich, bis anhin habe ich mich nicht gross mit dem Thema auseinandergesetzt. Früher dachte ich, Demut hat etwas mit kriecherisch sein zu tun, da lag ich wohl falsch.

Wahre Demut ist ein Wert, der viel geachtet und geschätzt wird. Menschen, die ihren Mitmenschen mit Demut begegnen, werden respektiert. Also waren meine Gedanken: Ich bin weder selbstverliebt noch respektlos, bin ich also eine demütige Person? Es kann sein. Doch Demut bedeutet auch, äussere Gegebenheiten hinzunehmen ohne darüber zu klagen und sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Bin ich doch keine demütige Person? Bedeutet Demut also, sich von Hochmut zu befreien? Ich denke, es ist ein Lernprozess und sich damit zu befassen, ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Was bedeutet Demut für Dich?

(22.07.20)


Leuchten

Ich spüre, wie mein inneres Licht von Tag zu Tag mehr strahlt. Wichtig auf diesem Weg sind vor allem auch die Menschen, die mich umgeben. Ich habe gelernt, dass ein positives Umfeld ein enorm wichtiger Bestandteil dieses Prozesses ist.

Aus tiefsten Herzen glaube ich an das Gute, an eine bessere Welt. Miteinander – statt gegeneinander. Warum über andere urteilen oder sie verurteilen? Warum nicht akzeptieren, dass wir alle verschieden und doch so gleich sind. Wir alle stammen aus derselben Quelle, wir alle tragen das Licht in unseren Herzen. Es braucht nur manchmal jemand, der Dich an die Hand nimmt, der an Dich glaubt und Dein Licht auch in schattigen Momenten sehen kann.

Lasst uns nicht wegsehen, sondern einander helfen und die Welt zum Leuchten bringen.

(14.07.20)


Entspannung

Früher habe ich nicht gewusst, was ich genau brauche, um meine innere Balance zu finden. Es war ein langer Lernprozess. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass ich viel öfter in mich reinhören muss, um überhaupt zu merken, wie es mir geht, wie ich mich fühle.

Durch Meditation habe ich dann einen Zugang zu mir gefunden. Ein paar Minuten am Tag bei mir sein und einfach die Stille geniessen. Sobald ich aus dem Gleichgewicht komme oder unruhig werde, merke ich, es ist an der Zeit, wieder in mich zu gehen. Dies zu erkennen, ist bereits ein grosser Schritt, klappt aber nicht immer. Je öfter ich jedoch auf mich höre und je bewusster ich Dinge wahrnehme, desto mehr gelingt es mir.

Ich hoffe, auch Du hast für Dich einen Weg zur Entspannung gefunden und falls ja, würde ich mich sehr freuen, Deine Geschichte dazu zu hören.

(08.07.20)


Angst

Mein ganzes Leben lang hatte ich Angst. Angst, mich im Klassenzimmer zu melden, weil die Antwort falsch sein könnte. Angst, als Kind zu sagen, was ich wirklich fühle, weil, ich wollte ja geliebt werden. Angst vor Mobbing.

Angst vor Neuem, weil die Komfortzone des bekannten einfach angenehmer ist. Angst, laut vor Wut zu schreien, weil ich sollte ja leise sein. Angst, wieder verletzt zu werden, weil es tat ja so weh. Angst, in eine neue Stadt zu ziehen, weil es könnte mir ja nicht gefallen. Angst, mich von Menschen zu trennen, die mir einst so nah waren. Angst, mein wahres Gesicht zu zeigen, weil die Maske fallen könnte.
Doch was hat mir die Angst gebracht? Hat sie mich beschützt? Hat sie mich vor dem bewahrt, wovor sie mich gewarnt hatte?
Sie hat mich dazu gebracht, mich anzupassen und zu verstellen. Ich fragte mich, ist die Angst per se etwas Schlechtes? Trotz allem bezweifle ich das, denn sie hat mir geholfen, mich auf den Weg zu mir selber zu machen. Sie hat mich spüren lassen, dass ich über meine Grenzen hinausgehen kann. Sie hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Sie hat mich gelehrt, auf meine innere Stimme zu hören. Ich kämpfe nicht mehr gegen sie an, sondern versuche, mich und alles was zu mir gehört mit viel Liebe anzunehmen.

Angst hatte ich sogar vor meinem Hobby, dem Kitesurfen. Noch heute wage ich mich nicht, gewisse Sprünge auszuführen, doch zugleich habe ich noch nie so viel Lebensenergie und Freude empfunden. Vor drei Jahren gab es einen Moment auf dem Wasser, den ich nie mehr vergessen werde. Ich war so überglücklich, endlich hin und her fahren zu können, dass ich dachte: Sollte ich jetzt sterben, wäre es gar nicht so schlimm, denn ich habe gelebt und meine Angst überwunden – zum Glück war es dann doch noch nicht das Ende;-)

Also lasst uns die Angst dankbar annehmen, ohne ihr zu viel Raum zu gewähren. Lasst uns mutig sein und das Leben in jedem Moment, in jeder Minute und in jeder Sekunde geniessen. Es wird nie besser als JETZT.

(30.06.20)


Sommergefühle

Die ersten Wochen in der Quelle waren für mich herausfordernd aber spannend. Eine emotionale Achterbahnfahrt. Von enthusiastisch bis hin zu Fragen wie: Kann ich das und bin ich gut genug dafür? Der Kopf hat geraucht, die Eindrücke waren, als klicke man den ganzen Tag durch Instagram Stories.

Aller Anfang ist schwer, dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Ich spüre jedoch sehr stark, dass ich am richtigen Ort gelandet bin. Jeden Tag darf ich mich besser kennenlernen und zudem mehr über andere Menschen sowie das Weltgeschehen erfahren. Die Mitarbeitenden in der Quelle arbeiten intuitiv, mit viel Freude und vor allem mit Herz. Genau richtig für mich, denn ich bin ein Planungstyp und vor lauter Planung vergesse ich ab und an, auf mein Inneres zu hören. Als ich an der letzten Teamsitzung mit Stolz mein neues Projekt vorstellte, war die Rückmeldung durchweg positiv. Es fiel jedoch der Satz: „Es ist toll, wie du alles strukturiert und geplant hast, aber vergiss nicht, viel wichtiger ist uns, dass es von Herzen kommt.“ Dieser Satz hat mich so berührt, noch nie habe ich in der Arbeitswelt etwas Vergleichbares erlebt.
Meine Teamkolleginnen und Kollegen sprudeln vor Ideen, alle ziehen am gleichen Strang. Allen ist es wichtig, für Euch das Beste zu geben, die besten Referenten zu akquirieren und dazu beizutragen, mehr Liebe in diese Welt zu bringen. Die Familie Mensch ist für mich im Quelle Team stark spürbar. Man ist nicht irgend ein Mitarbeitender, man ist Mensch. ICH bin Mensch mit all meinen Fehlern – mit all meinen Stärken. Genau so bist DU und ALLE Menschen perfekt, einzigartig und wertvoll.

Ich freue mich, Dich mit dem Quelle Team auf Deinem Weg begleiten zu dürfen.

(23.06.2020)


Joelle Hodler

Seit Anfang Juni bin ich die neue Mitarbeiterin im Bereich Kommunikation in der Quelle.
Ich komme aus einer anderen Welt, der Beauty-Welt. Viele Jahre habe ich als Make-up Artistin und Stylistin gearbeitet, habe Menschen äusserlich verschönert, kreierte kreative Looks für Fotoshootings/TV und war Dozentin einer Beauty-Schule.

Äusserlichkeiten waren mir immer wichtig, aber auch das Interesse an Spiritualität begleitet mich schon mein ganzes Leben. Während meiner Selbstfindung wurde mir immer wieder bewusst, dass die Ablösung von meinem Ego guttut. Einfach mal loslassen und keine Gedanken machen, was wohl andere darüber denken. Immer weniger habe ich mich mit Materialismus und Äusserlichkeiten identifizieren können und immer mehr richtete sich mein Blick auf mein Inneres. Das Interesse, auf meinem Beruf weiterzuarbeiten, ging verloren. Mir fehlte aber zugleich lange Zeit der Mut, etwas zu verändern. Ausserdem wusste ich nicht, was ich sonst tun soll. Schwierig war vor allem zu akzeptieren, dass der Traumjob nicht mehr Traumjob war. Träume ändern sich – mir das einzugestehen war anfangs schwer. Mein Verstand meldete sich immer wieder mit Sätzen wie: Aber viele junge Frauen wünschen sich doch so einen spannenden und kreativen Job! Du hast so hart dafür gearbeitet und willst jetzt doch etwas anderes machen?
Schliesslich hörte ich auf mein Herz. Also beschäftigte ich mich einige Monate intensiv mit mir selbst, habe viel meditiert, spirituelle Bücher gelesen und versucht, auf meine innere Stimme zu hören. Eines Abends sagte ich beim Abendessen laut zu mir: “Ich will einen Job mit Menschen, die mich in dieser Beziehung verstehen”. Am nächsten Morgen fand ich die Stellenausschreibung der Quelle in meinem Postfach…

Seit meinem Start in der Quelle habe ich bereits viel Neues gelernt, die Möglichkeiten und Informationen scheinen für mich unendlich. Ich will Dich gerne auf die neue, spannende Reise mitnehmen und ganz offen und ehrlich meine Eindrücke und Erlebnisse mit Dir teilen.

Ich freue mich.

(16.06.20)

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